Lieber Papa,

Ein letzter Gruß, wie du ihn magst - gereimt,
beim Dichten hab' ich viel geweint.
Ich wollte dir noch so viel sagen
und jetzt müssen wir deinen Tod beklagen.
Ich hätt' so gern aus deinem Mund gehört,
was dir gefallen hat, was dich gestört
seit das Unglück ist gekommen
und uns den liebsten hat genommen.
Im Februar hat es angefangen,
dein Leiden, unser Hoffen und Bangen.

Ein Rückblick wollte ich nun geben
auf dein viel zu kurzes Leben.
Die Kindheit war so voller Leid,
dafür hattest du hinterher nur Freud'!
Was dir gefehlt hat, Geborgenheit,
das hatten wir zu jeder Zeit.
Du hast gezeigt, wie man das Leben meistert,
wie man die Welt von sich begeistert,
wie man plant und Ordnung hält,
wie man schön lebt auf der Welt.
Beim Tanzen ging es dir immer gut,
beim Kraxeln verließ dich nie der Mut.
Auf Volksfesten verbrachtest du die schönste Zeit,
um hinzukommen war dir kein Weg zu weit.
Beim Tanzen und feiern in frohen Runden
hast du viel neue Freund  gefunden.

Mit dir geht ein beliebter Mann
über den man nur Gutes sagen kann,
ein guter Ehemann und Vater,
ein guter Zuhörer und hilfsbereiter Berater.
Daher fällt der Abschied uns sehr schwer
uns allen fehlst du jetzt schon sehr.
Nun haben wir getan, was liegt in unserem Ermessen,
wir werden dich niemals nie vergessen!
Nun sagen wir "Ruh' in Frieden"
und wirf eine Aug' auf deine Lieben!